Interview mit Klaus Hildebrand

Einer unserer wichtigsten Partner auf der Baustelle ist Klaus Hildebrand und sein Bauunternehmen aus Witzenhausen. Klaus ist zu jeder Tageszeit von Montag bis Sonntag bereit uns bei Fragen unter die Arme zu greifen und hat sich inzwischen an unsere ungewöhnliche Baustelle mit ungewöhnlichen Arbeitszeiten gewöhnt.

Er ist unser Chefpolier, der aber auf Grund seiner Auftragslage und unseren Anforderungen nur bei wichtigen Bauschritten zu gegen ist und die schwierigen Aufgaben, die wir mit ungelernten Kräften nicht leisten können, übernimmt.
Wir schätzen seine Fachkompetenz und seinen kritischen Blick.
Er hat schon so manchen Helfer in Angst und Schrecken versetzt, wenn er eine mühsam gebaute Schalung wieder abreißen wollte, weil sie seinen professionellen Ansprüchen nicht genügte, doch am Ende haben wir immer gemeinsam gute Lösungen gefunden.

Interview mit Klaus:

Schlumpf:
Was ist dein Eindruck von dieser Baustelle?

Klaus:
Ich bin gefragt worden, ob ich hier den Polier machen könnte. Ich kann ja nicht jeden Tag hier sein, und ohne die gute Zusammenarbeit mit Gunthard und Meike und deren Können wäre das nicht möglich gewesen. Ich erkläre ihnen, was wichtig ist und worauf sie achten müssen und sie können das weiter geben.
Es ist manches anders als es in meinem Unternehmen laufen würde, aber es ist alles solide gebaut.

Schlumpf:
Hättest du zu Baubeginn im Mai daran geglaubt, dass ein solch großes Haus mit ungelernten, ehrenamtlichen Menschen gebaut werden kann?

Klaus:
Nein! Ich bin sehr überrascht, dass ein Projekt in dieser Größe heute überhaupt noch möglich und finanzierbar ist. Überrascht bin ich auch über die Verlässlichkeit der Helfer und den Ehrgeiz der Leute. Die Entfernung die die Leute auf sich nehmen, um hier her zu kommen ist erstaunlich.
Auch überrascht mich, mit welcher Freude die Frauen hier am Bau sind. Viel Arbeit, die hier geleistet wird, ist eigentlich keine Arbeit für Frauen. Ich sag mal, die Frauen hier haben keine Angst vor Dreck.

Schlumpf

Die >>>Fotos<<< vom 4. August

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3 comments so far

  1. Gerhild on

    Zu Bild 17: Ist eigentlich bei der Planung berücksichtigt worden, um welche Uhrzeit am Tag der Sommersonnenwende das Licht an welcher Stelle in welchem Winkel einfällt??? Sind die Mau(e)rer entsprechend eingewiesen worden? Ich meine, wenn es so ein richtig „kultiges“ Gebäude werden soll …

    • Eva on

      der Enno-Narten-Bau steht im Licht. Viele Grüße Eva

  2. Tine on

    Hallo Gerhild,
    darf ich vorstellen: Maximilian! So heißt nämlich der Stein auf Bild 17. Es war der letzte Stein in der Mauer und wohl auch der kleinste. Er versteht es, sich ins rechte Licht zu rücken, weshalb er den gewaltigen Namen verdient hat. Bald wird er aber sein Dasein im Dunkel verbringen, leider, aber so ist das eben. Schönheit ist vergänglich.
    Tine


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