Ein ganz normaler Tag auf dem Enno

Ein Nerother fertigt eine Verschalung an. Wenige Meter weiter sitzen zwei kleine DMWB-Mädels und entnageln einige Bretter. Im zukünftigen Pelletlager schöpfen zwei Pfadfinder Wasser aus dem Bau. Im nächsten Raum wird gesungen: Sechs DMWB-Mädels verputzen die Decke und Wände und erproben dabei die Akustik. Der Klang ihrer Lieder erreicht noch vier ihrer Bundesschwestern, die draußen die Standorte kommender Streifenfundamente vermessen oder rödeln. Etwas weiter war es vor Kurzem deutlich lauter. Hier hat der Skabund geflext und gestemmt. Ein WVDBler und ein BDPler verlegen Strom um weitere Verschalungen zu bauen. Ebensolche konstruieren auch ein FG, ein Weinbacher und mehrere EP-Pfadfinder. Einige dieser Verschalungen hatten die DMWB-Mädels bereits ausbetoniert.
Ja, Tolu, noch ist der Artikel eher langweilig, aber auf deinen Wunsch hin wird es jetzt besser. Denn es wäre kein normaler Tag auf dem Enno, wenn neben dem Bauen nicht noch einiges mehr geschehen würde:
Zum Beispiel suchten verschiedenste Jüngere das Augenmaß von Lucas oder Katja und bekamen stattdessen gerne Glasnägel oder die Ersatzblase für die Wasserwaage angeboten. Aber selbst Ältere suchten das W-LAN-Kabel. Warum nur vergeblich?
Außerdem musste eine falsch positionierte Wand eines nicht näher zu nennenden Bauingenieurs eingerissen werden. Die für diese Aufgabe verantwortliche Bundesschwester des Bauingenieurs – nennen wir sie mal Rehlein – verbot alle Beweisfotos, um nicht Opfer eine Retourkutsche zu werden.
„Zivi“ André war etwas überfordert, den Vitaminbedarf der jüngeren Mädchen zu stillen. Zumindest war der Obstkorb oft leer. Dafür lernte er beflügelt vom Charme der jungen Mädels, Postkartenmotive am Schüttelgeräusch im Pappkarton zu erkennen.
Thiemo und Lucas lernten bis zum Schluss nicht, dass eine Verschalung fürs Betonieren oben offen sein muss.
Einige der Nerother machten sich bei den Zivis sehr unbeliebt, als sie nachts von diesen neuen Wein wollten. Langsam sollten sie wissen, wie viel Alkohol sie an einem Abend brauchen.
Aber lieber würden wir von Alkohol-suchenden Nerothern geweckt werden, als von dem Weckdienst der Eurowoche, bewaffnet mit Vuvuzelas, Topfdeckeln, Rasseln und Trompeten.
Am schönsten war sowieso Meikes morgendliches Singen. Überhaupt wollen wir Dir, liebe Meike, für deine liebevolle und tatkräftige Unterstützung während unserer doch sehr mädchendominierten Bauwoche danken. Wir kommen wieder!
Lille & Chrinde

Etwas andere >>>Fotos<<< vom ENB
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2 comments so far

  1. Gerhild on

    tolu, hast Du mal anhand der neuesten Zahlen nachgerechnet? Dein Angebot mit den Namen von Lindes Mädels, auf einem Bein stehend usw. steht hoffentlich noch?!

    • tolu on

      Klar. Nuref, Dirut, Hgiewreg,… – aber noch ist’s nicht so weit. Der rote Löwe wird Euch alle fressen! 😮


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