Diesmal nicht zu viele koloniebildende Einheiten – Der Enno und weitere Überraschungen

5:15, der Wecker läutet, endlich ist es soweit: ich habe es geschafft, mir ein wenig Zeit für den Enno freizuschaufeln. Seit Wochen höre ich nun schon den Ruf der Burg, konnte ihm aber leider bis jetzt nicht Folge leisten. Mit Kaffee und Stulle bewaffnet geht es erstmal auf die Autobahn in Richtung Uelzen, hin zum nun zertifizierten Stroh ohne „zu viele Kolonien bildende Einheiten“.  Na wunderbar, der Frühnebel verspricht nicht zu viel, und als wir in den Feldweg des Bauern unseres Strohvertrauens einfahren, lacht uns auch schon die Sonne entgegen! Mit Liebe und persönlicher Zuwendung laden wir mit acht Leuten die guten Strohballen einzeln und mit persönlichen Namen angesprochen auf den mittlerweile ebenfalls eingetrudelten Laster auf – nicht ohne den LKW-Fahrer freundlichst zu bitten, sich doch bitte die Namen der Strohballen zu merken, damit die späteren Auslader auch noch alle richtig ansprechen können. Nach zwei Stunden vollen Einsatzes war der LKW gestopft voll und für die Abfahrt bereit. Nun ist der Enno-Bau nicht der Enno-Bau, wenn er nicht immer unerwartete Überraschungen für einen bereit hielte. Der gute Fahrer konnte leider nicht wie geplant den Weg direkt zur Burg antreten sondern musste erst einmal sein dienstlich vorgeschriebenes Päuschen einlegen… das bis zum nächsten Tag andauern sollte. So hatte das Baubüro ein wenig Stress mit der Umdisponierung des weiteren Tagesablaufs. Später auf der Burg angekommen waren daher nur noch Aufräumarbeiten und Vorbereitungen für den morgigen Tag zu erledigen –  der von den Bauobersten generalstabsmäßig geplant wurde. So können wir nur hoffen, dass morgen alles rund läuft und keine weiteren Überraschungen auf uns zukommen mögen. Morgen wird ein langer Tag, bis dahin gute Nacht.

zwusel

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2 comments so far

  1. rosé on

    Ja nun, was ist denn jetzt aus „unserem“ Stroh geworden? Muß ich doch glatt vorweg greifen: daß ein Zollstock das ideale Werkzeug zum Festdrücken der Ecken beim Befüllen der Holzkonstruktion ist, weiß ich nun. Aber wie ging es weiter? Kam die nächtliche zweite Strohlieferung? Habt ihr euch mit dem Stroh eine feine Schlammschlacht liefern können?

  2. Hauke on

    Lieber Enno,

    vielen herzlichen Dank fuer die Glueckwuensche! Damit hatte ich ja nicht gerechnet…
    Auch ich vermisse Dich, weiss Dich aber bei den zahlreichen Helfern in besten Haenden…
    Dass Du nun schon in warmem Stroh (zumindest teilweise) eingepolstert bist, macht mich froh und zuversichtlich. Und bitte: Bewahre doch ein wenig Arbeit fuer mich und den November auf!

    Herzlichen Gruss aus Chile,
    Dein Hauke


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