Eine Tripp- eine Trapp- eine Treppe

Ich glaube hätte man unseren zwei Gesellen Kolja und Alex vor drei Wochen erzählt, dass das Schalen und Bauen- und natürlich auch später das Betonieren einer Treppen bei weitem nicht so einfach ist, wie es im Lehrbuch steht- ich glaube sie hätten die Herausforderung trotzdem angenommen!
Diese Woche konnte das gute Stück dann endlich fertig gestellt werden und nach einem nicht wenig mit Stolz verbundenem „Segensspruch“ von Kolja und einem traditionellen „Einschmoren“ hieß es natürlich sofort : BETON-KOMMT!
Ich muss gestehen ein wenig kopfschüttelnd stand ich am Anfang schon vor der damals noch halbfertigen Schalung, ich meine, immerhin dürfte jeder von uns spätestens in der 5. oder 6. Klasse im Physikunterricht gelernt haben, dass Masse an sich die Eigenschaft hat sich nach unter zu bewegen – soweit der Weg dazu frei ist – und das war er! Die Stufen haben ja nicht alle die gleiche Höhe und laufen zudem auch noch von unten nach oben oder auch anders herum.
Aber geduldige Gesellen und ArchitektInnen erklären zum Glück wie es richtig geht. Eigentlich ist es ganz einfach, der Beton der verwendet wird, wird von vorneherein sehr zäh und fest angemischt. Und von irgendeiner Art von Flüssigkeit konnte da wirklich nicht mehr die Rede sein, dort wo man den Beton fallen ließ blieb er auch. Wäre uns – was dank meisterlicher Arbeit nicht der Fall war- zwischendurch mal rein zufällig ein Stück Schalung rausgebrochen, ich glaube der Beton wäre obengeblieben als würde er immernoch an dem verschwundenen Holz lehnen.
Einfacher zu verarbeiten ist er so natürlich nicht, doch während Meike, Kafe, fefu, Tobi und ich uns daran machten nach der Treppe auch noch den fehlenden Fundamentfuß für das letzte X-Stützen Fundament zu füllen setzten sich Kolja und Alex daran in Stundenlanger Arbeit den Treppenbeton zu verdichten und vorallem glatt und in Form zu streichen-  akribisch bis in die letzten Ecken – auch später noch mit Bauleuchten.

Aber nicht nur die Treppe und der Betonfuß wurden diese Woche betoniert, auch die Bodenplatte der Zelterküche kann endlich ihre ganze Pracht zum Vorschein bringen. Zwei Tage nach der Trappenaktion also Freitag legten wir auch hier nochmal ordentlich Hand an und  ergänzten das fehlende Stück bis zur Vollständigkeit-also bis zu den Fundamentteilen für die X- Stützen.

Ein ganz anderes Bild gibt unser Enno jetzt schon wieder ab, manchmal möchte man -wenn man so von oben schaut- glauben dass Wochenlang nichts passiert und dann wiederum geht alles ganz schnell.
Nach dem Akkordaufräumen am Wochenende mit Thomas ist es jetzt auch wieder richtig ordentlich und hübsch da unten – Frühjahrsputz war angesagt.

Vielleicht gehe ich morgen mal mit dem Föhn runter und schaue ob ich den Matsch weg bekomme!

Papagena

zu den >>>Fotos<<<

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5 comments so far

  1. Schlumpf on

    …Hey und wo sind die Bilder vom Fotowettbewerb?

  2. Hauke on

    Ich würde sagen: 100 Euro vom Fotowettbewerb gehen ans Freibierkonto für die Wackeren der letzten Winterwochen! Hut ab!

  3. merle on

    super arbeit 🙂
    lieben gruß

  4. Schlumpf on

    Oh wie schön, bin schon beruhigt! Und die Treppe ist natürlich Weltklasse!
    Bin immer wieder aufs Neue total fasziniert, was wir so alles selber bauen können 🙂


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