Meine Entdeckungen auf der Baustelle

Kaum waren wir am Enno angekommen, zeigte uns Meike, was dieses Mal auf der Baustelle zu tun war. Die Großen durften schönen Matsch an die Wände werfen und mit so einer Art platten Sandkastenschaufel glatt streichen. Ich durfte leider nicht mitmachen und musste auf meiner Decke mit meiner Rassel spielen. Dabei hätte ich so gerne den Matsch probiert, der sah so lecker aus.
In die Matschschicht drückten die Mädchen blaue Gitter, die hätte ich auch gerne gekostet, aber auch das durfte ich nicht. Deshalb versuchte ich von meiner Decke runter zu kommen und den Matsch zu probieren. Aber man zog mich immer wieder zurück.
Weil der große Kaffee und der große Duden ab und zu Krach mit der Kreissäge machten, hat mich immer eins der Mädchen (oder meine Mutti) nach draußen gebracht und mit mir gespielt.
Abends saßen wir bei Meike im Büro und knisterten mit weißem Papier (es wurden 23 Arbeitszeugnisse für die Wandergesellen verschönert). Mir gelang es auch eins davon zu bekommen und zu zerknittern, wenn ich schon nicht mit Matsch spielen darf…
Später schlief ich auf Muttis Arm in der Singrunde ein.

Eure Paula (5 Monate) für die Wesernixen und Weserkrabben im Deutschen Mädelwanderbund

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