Freundschaft in Wanderschuhen

Samstag fahre ich zur Ludwigstein. Es ist RingVorlesung mit der grauen jungenschaft. Sie erzählen von ihrem Moldawienaustausch: Freundschaft in Wanderschuhen.
Vorher will ich ein wenig Baustellen- und Burgluft schnuppern.

Der Parkplatz ist voll, die Burg also auch. An der Paaschelinde sammelt sich eine Gruppe Wanderer. Sie sind auf den Spuren Paasches vom Hohen Meißner zur Burg gewandert. Ein Gedenkmarsch an Hans Paasche mit dem Titel: „Marsch gegen Rechts“. Ich bleibe ein wenig bei ihrer Gedenkveranstaltung. Herr Tappem ein Afrikaexperte aus dem deutschen Bundestag, erzählt über Hans Paasches Zeit in Afrika. Ich könnte ihm stundenlang zuhören, er hat so eine schöne Art zu erzählen… Aber mich zieht es hoch auf die Burg. Ich will zur Baustelle. Es ist viel passiert – mehr als ich zu hoffen gewagt hätte. Ursula und Sarah zwei Wandergesellinen waren am Donnerstag und Freitag da. Das merkt man auch. Das restliche Stroh ist in den Giebeln verschwunden und inzwischen mit Lehm verschlämmt. Auch die Verschalung in der Sommerküche ist nach oben gewachsen.
Nach einem leckeren Essen geht’s an die Vorbereitungen zur RingVorlesung. Die einzige angemeldete Teilnehmerin ist abgesprungen. Die graue jungenschaft ist mit 18 Leuten auf der Burg. Damit wird der Archivlesesaal auch so voll. Um fünf vor acht sind sie da, haben in Windeseile ihre Medien zum Laufen gebracht. Um kurz nach acht geht es los. Dazwischen ein beständiges Stühle holen, denn es werden immer mehr. Wie es so ist bei den Jugendbewegten kommen viele unangemeldet. So ist der Raum eng gefüllt und wir erleben einen eindrucksvollen Abend mit Film, Bild und Geschichten über die Begegnung zwischen der grauen jungenschaft und den moldawischen Pfadfindern. Am Schönsten ist, dass Irina aus Moldawien gekommen ist – nur für unsere RingVorlesung! Und sie hat einen Videogruß und einen dank ihrer moldawischen Pfadfinder mitgebracht.
Als Dank bekommt sie eine Sammlung von Beräuner-CDs und da stellt sich heraus, dass sie bei unserem Beräunertreffen dabei war, dank unserer Radioübertragung! Die Moldawier waren vom Beräunertreffen  und dem Rheinischen Singewettstreit so motiviert, dass sie nun selber für das Frühjahr einen Singewettstreit planen.
Es war ein toller Abend! Bilder, Tonaufnahmen und Berichte dazu findet ihr in Kürze hier.
Schlumpf

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