Lehm, Dreck und Kälte – so geht es zu auf dem Enno! Aber wen stört das schon?

Den Burgberg hoch und gleich auf die Baustelle.
Der Lehmputz wartet mit dem Antrocknen nicht, bis man soweit ist.
So hieß die erste Aufgabe „Wände glätten“, was sich noch etwas länger hinziehen sollte an diesem noch jungen Abend. Also Kelle in die Hand und los ging es, denn der Putz war schon auf der Fassade aufgetragen. Nun wurde rasch gearbeitet, und als es draußen zu kalt wurde…, hörten wir noch nicht auf, denn jetzt ging es drinnen weiter.

Neuer Tag, neue Arbeit? Nee, Pustekuchen, also weiterhin Wände glätten. Nach einiger Zeit kam Gunthard auf uns zu und meinte: „Jungs, Sonderauftrag! Wir brauchen noch vier Löcher in der Decke über dem Erdgeschoß. Wir müssen in der Werkstatt Lasthaken anzubringen.“
Also doch noch eine neue Aufgabe. Also Bohrhammer und 26er Betonbohrer raus und los ging es. Bloß – in dieser Decke waren doch die 24.000 Schrauben, oder? Egal – bohren wir eben dran vorbei, wird schon nicht so schwer.
Nach zwei Stunden waren die Löcher endlich fertig gebohrt, fast passend zum Mittagessen. Arbeit macht ja bekanntlich hungrig und mit unseren Salbei-Freunden zusammen gab es dann auch schon Mittag. Und wie hätte es anders sein können, direkt nach dem Essen baut es sich am besten… also ran an die Kelle und Lehm verputzen, glatt ziehen, auftragen, Löcher ausbessern, fast von der Leiter plumpsen, weil man sich mit dem Lehm auf der Kelle übernommen hat, und arbeiten, schneller arbeiten, fertig werden! Und natürlich gab es nicht nur Lehm zu verarbeiten, da waren auch noch eine Menge anderer Sachen zu tun, zum Beispiel Styropor-Sockeldämmung paßgenau mit dem „Heißen Draht“ zuschneiden und mit frisch angerührtem Klebemörtel einsetzen, dank Resis super Anleitung zur Punkt-Wulst-Methode kein Problem, und so ging es den ganzen Tag bis zur Röstbohnenheißgetränkpause mit leckerem Mohnmandelschokokuchen. Die Zeit und die Arbeit gingen schnell von der Hand bis zum Abendbrot, danach wurde beim Schein der Baustrahler nur noch schnell aufgeräumt und dann ab zur Singerunde ins Brunnenhäuschen. Der Abend klang bei Liedern, Ananas und anderem Obst im saunaartigen Kaminzimmer im Brunnenhaus aus.

7 Uhr, Wecker klingelten, Knochen schmerzten… Aufstehen, nur noch schnell die Zähne putzen, sich frisch machen, schnell den Burgberg erklimmen und dabei die Aussicht genießen, was für ein Morgen!
Nach einem leckeren Frühstück mit einem glühend orangeroten Sonnenaufgang, der stark an Aprikosenmarmelade erinnerte, ging es zum dritten Mal an diesem Wochenende auf die Baustelle. Und dasselbe Prozedere wie jeden Tag begann, Kabel verlegen Werkzeuge holen, der Baueinweisung zuhören und dabei etwas über Material und Bauart lernen. Während die Sonne immer höher stieg, wurden weitere Wände mit Lehm berüsselt, abgezogen und glatt geputzt. Und natürlich die nächsten Styropor-Dämmplatten eingesetzt. Nach Mittagessen und Heißgetränkpause wurde die Baustelle, länger als gedacht, noch bis in die frühen Abendstunden vorangebracht.

Ein tolles und lehrreiches Bauwochenende hat sich wieder einmal gelohnt, und obwohl wir alle Knochen und Muskeln spüren, werden wir wiederkommen!

Michel und Sören

Advertisements

3 comments so far

  1. Katja on

    jungens, wo sind denn die fotos, die wir mit eurer kamera gemacht haben?

  2. Arvid on

    Auf meinem Ipad sieht dein Blog irgendwie seltsam aus.

  3. derdrittering on

    Auf meinem eeepad Transformer sieht er gut aus. Android halt 🙂


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: