Ach, Enno!

In meinem Kopf summt noch der Rheinische Singewettstreit. Neben mir steht der gepackte Rucksack. Zwischen mir und der Burg liegen 240km. Ich telefoniere wild nach einer Mitfahrgelegenheit.
Dann geht alles ziemlich fix und nur wenige Stunden später sammelt Zippo mich an der Autobahn ein.
Auf dem Burgberg steht eine winkende und hopsende Papagena und im Speisesaal genehmigen wir uns eine italienische Röstbohnenheißgetränkspezialität und Kuchen. Papagena präsentiert uns ein kniffliges Enno-Puzzle, und kafe liefert den hilfreichen Hinweis, dass die Jahresringe zum Kern hin weiter auseinander liegen. Selmar wittert eine Geschäftsidee und fragt, wie viele Millionen wir damit im ersten Monat verdienen.
Papagena muss noch aufräumen und ich gehe mit. Da sind Treppenstufen! Und Bohlen auf dem Wehrgang! Und Estrichboden drinnen! Und seltsame Riesenlakritzschneckenschnüre ragen aus der Wand!
Wir stehen am Geländer und erinnern uns an tiefe-Baugrube-Zeiten und den Geruch von flüssigem Beton. Und dann stellen wir uns vor, wie es sein wird, barfuß über den sonnenbeschienenen Wehrgang zu laufen, sich ans Geländer zu lehnen und zuzusehen, wer unten vorbeiläuft.
Ach, Enno! Wie hab ich dich vermisst! Und wie groß du geworden bist!

Katja.

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1 comment so far

  1. Schlumpf on

    Ach Katja,
    schön, dass du da bist! (und Papagena natürlich auch!)


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