Kirschenfest 2012

Wir haben nur eine kurze Lebenszeit. Daher ist es wesentlich, Dinge zu tun, die es wert sind, und diese jetzt zu tun. — Lord Robert Baden-Powell

Seit Mitte 2010 gehörte das Bau-Blog des Enno’s zu meiner Blog-Roll und mit jedem erscheinenden Bau-Bericht juckt es in den Fingern den Rucksack zu packen und auch am Enno Hand anzulegen. Leider sind die Beharrungskräfte des Alltags groß und so verläuft der erste Anlauf unseren Stamm zu einer Bauwoche im Herbst 2010 zu motivieren im Sande.

Ehe man es mitbekommt ist es Mai 2012, wir haben in unserer Leiterrunde schon seit Monaten ein Leiterwochenende am 15-17.6 geplant und ich stolpere über die Einladung zum Kirschenfest auf Burg Ludwigstein. Das muss schon ein Wink der Vorsehung sein und so gelingt es diesmal mit 6 Leuten in Richtung Burg Ludwigstein aufzubrechen.

Wir kommen am späten Freitag Abend an der Burg an und nach Aufbau unserer Jurte gibt es glücklicherweise noch etwas leckeres vom Grill. Den Rest der Nacht verbringen wir mit singen, ersten Entdeckungstouren um und durch die Burg und interessanten Gesprächen am Lagerfeuer. Die Nacht ist doch eher kurz und so bekommen wir nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Kirschfest-Teilnehmern nun am Samstag Morgen die Chance am Enno mitzubauen.

Auf der Baustelle steht heute „Steine klopfen“ an. Aus tonnenschweren Sandsteinen die frisch gesprengt von der B27 kommen sollen handliche, glatte Steinplatten für das Natursteinpflaster werden und so versuchen wir unter fachkundiger Anleitung Steinplatten zu produzieren. Auch wenn uns der Regen versucht hat zu bremsen, so sind doch am Ende des Tages rund 2 qm Pflaster entstanden.

Zum Kaffee trinken gibt es dann den leckeren Kirschkuchen, und am späten Nachmittag machen wir noch einen Abstecher zur Burg Hanstein. Von der Festung dröhnen nun derber Männer Stimmen, aber auch holder Kehle Sang, und bei einem Abstecher zum Klausenhof verdienen wir uns mit einem Ständchen für das dort feiernde Brautpaar eine gar feyne Hopfenkaltschale und ein feyn leckeres bisschen Nix.

Der Abend bringt noch eine Führung durch das Archiv der Jugendbewegung und die Ringvorlesung von Ente und natürlich leckeres vom Grill. Zusammen mit einem neuen Freund aus unsere Gegend testen wir auch noch die Akustik der Steinkammer aus und sind begeistert welchen Sound dieser kleine Raum hergibt.

Mit viel Gesang und Musik bringen wir den Großteil der Nacht hinter uns. Nach Abbau und kleiner Abschlussrunde geht es für uns noch auf den Hohen Meissner. Hier wird uns allen klar das wir wiederkommen. Spätestens 2013 zum 100 jährigen Meissnertreffen.

horridoh und Gut Pfad,

Steve, DPSG Digna Ochoa, Quickborn

zu den → Fotos

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