Beeindruckt

Wir hatten heute besonderen Besuch auf dem Ludwigstein.
Timon Gremmels, energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Lothar Quanz Vizepräsident des Hess. Landtags, Michael Zimmermann , Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Witzenhausen und Kreistagsabgeordneter und Hendrik Elkenhans, Kreis-Chef der Jungsozialisten besuchten die Burg als eine der drei herausragenden Stationen zum Thema „Energiewende“  im Werra-Meißner-Kreis.
Besonderes Interesse fand dabei der Enno-Narten-Bau.  Jörg Zimmer hat eine energetische Führung zum Enno durchgeführt, die auf großes Interesse gestoßen ist. Insbesondere die Kombination der Energieeinsparung durch ökologische Bauweise aus regionalen Baustoffen und die ehrenamtliche Erbauung als Bildungs- und Begegnungsprojekt haben unsere vier Besucher sehr beeindruckt.
Gleichzeitig wurde auch das Energiekonzept der Kernburg mit den durchgeführten Sparmaßnahmen im Stromverbrauch, die Umstellung auf regenerative Brennstoffe durch die Pelletheizung und die Stromproduktion vor Ort durch das Blockheizkraftwerk als innovativ und beispielhaft bezeichnet. Wir haben die Gelegenheit genutzt, unseren Wunsch auf Anbindung des Blockheizkraftwerkes an eine Biogasanlage noch einmal zu formulieren. Danach wären wir voll und ganz regenerativ versorgt und können als stolz als „grüne Burg“ bezeichnen.
Auch die regionalen Anbieter unserer Lebensmittel und unsere Vor-Ort-Handwerker sind Teil der Energieeinsparung und damit ein weiteres Mosaiksteinchen in unserem Selbstverständnis.
Doch zurück zum Enno:
Als Herr Gremmels fragte, wie viel wir für dieses Haus wohl hätten bezahlen müssen wenn wir es von Firmen hätten aufbauen lassen, habe ich geantwortet: es ist unbezahlbar. Das sorgte im ersten Moment für Erstaunen, aber im Laufe der Führung und spätestens bei den Sandsteinen der Sommerküche hatten sie es verstanden. Niemand kann ein solches Haus bezahlen: gebaut in Handarbeit, mit Liebe und Mut, aus vielen unterschiedlichen Ideen entstanden und zu einem harmonischen Ganzen geworden. Es ist noch viel schöner als geplant und doch funktional und genau so wie wir es brauchen. Ein Zeichen von Identifikation mit der Burg, von aufbauender Gemeinschaft, eine Investition in die Zukunft – sowohl finanziell als auch ideell.
Ja, eine herausragende Station zum Thema „Energiewende“ und das größte Strohballenhaus Deutschlands,  aber auch viel mehr als das.

Eva

zu den →Fotos

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